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Patchworkfamilie: „Du siehst mich nicht.“
Er will für seine Kinder da sein. Du möchtest an seiner Seite sein. Und trotzdem fühlt sich keiner von euch gesehen? Dann sind nicht die Kinder das Problem. Es liegt daran, wie ihr als Paar damit umgeht.
Kostenfreies Erstgespräch buchenIn der Patchworkfamilie fühlen sich beide allein
Er möchte für seine Kinder da sein. Sie möchte dazugehören. Entscheidungen fallen, ohne dass beide mitreden: Besuche, Einladungen, Geld. Am Ende zieht sich einer zurück, der andere weicht aus. Und beide denken: „Er / sie sieht mich nicht.“
Julia erlebt
„Ich bin da, aber ich fühle mich nicht an deiner Seite.“
- Sie wird bei Entscheidungen rund um die Kinder nicht einbezogen.
- Sie fühlt sich übersehen und zieht sich zurück.
- Sie wünscht sich Zugehörigkeit und ein Zeichen, dass sie ein Team sind.
Stefan erlebt
„Ich will für meine Kinder da sein und verliere dich.“
- Er möchte Verantwortung als Vater übernehmen.
- Er spürt Spannung und weicht Gesprächen aus.
- Er hat Angst, zwischen den Menschen zu stehen, die ihm wichtig sind.
Kommt dir das aus eurer Patchworkfamilie bekannt vor? Dann ist nicht die Liebe das Problem.
Zwei Welten unter einem Dach
Unter Druck landen beide im Keller. Oben im Wohnzimmer würdet ihr euch eigentlich begegnen.
Jeder Mensch hat innen ein eigenes „Haus“ mit mehreren Etagen. Daran liegt, was uns wichtig ist und wie wir unter Stress reagieren.
Bei Julia und Stefan zeigte sich: Beide wünschen sich Nähe, Wertschätzung und Zugehörigkeit. Und genau deshalb erleben beide so schmerzhaft, dass Distanz entsteht.
Dahinter kann stehen: „Ich möchte bei Entscheidungen dazugehören.“
Dahinter kann stehen: „Ich brauche ein Zeichen, dass wir ein Team sind.“
Dahinter kann stehen: „Ich habe Angst, zwischen euch zu stehen.“
Entscheidend ist, wie ihr als Paar miteinander umgeht.
Das Persönlichkeitsmodell beschreibt Wahrnehmungs- und Stressmuster. Es ersetzt keine individuelle Einordnung und ist keine Diagnose.
Von „Du siehst mich nicht“ zu „Ich sehe dich“
In der Paarberatung geht es nicht darum, dass sich Stefan zwischen seinen Kindern und seiner Partnerin entscheiden muss. Wir haben das Muster sichtbar gemacht, die Sätze hinter den Vorwürfen „übersetzt“ und daraus kleine, konkrete Schritte entwickelt, die beide im Alltag ausprobiert haben.
In wenigen Stunden konnten Julia und Stefan erreichen, dass sie wieder miteinander sprechen, bevor Entscheidungen fallen. Paarzeit und Familienzeit haben jetzt jeweils ihren festen Platz. Ihr Satz heute: „Ich muss mich nicht entscheiden. Ich muss mit dir sprechen.“
Häufige Fragen
Wir sind eine Patchworkfamilie und streiten ständig. Ist das ein Fall für Paarberatung?
Ja. Oft sind nicht die Kinder das Thema, sondern wie ihr als Paar darüber sprecht und entscheidet. Genau da setzt die Beratung an.
Muss mein Partner / meine Partnerin mitkommen?
Ideal ist es, wenn ihr beide dabei seid. Wenn nur einer von euch startet, ist das auch möglich. Im kostenfreien Erstgespräch klären wir, was bei euch passt.
Präsenz oder online?
Beides ist möglich. Viele Paare verbinden Termine in der Praxis mit Online-Terminen, zum Beispiel am Abend, wenn die Kinder im Bett sind.
Lasst euch wieder sehen
Im kostenfreien Erstgespräch schauen wir, was in eurer Patchworkfamilie dahintersteckt.
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